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AbenteuerReiterin Folge 25: Wanderritt Schwäbische Alb

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Fernweh: Einen Ort vermissen an dem man noch nie war

Wir waren wieder unterwegs! Unser letzter Wanderritt dieser Saison führte uns in den Süden Deutschlands auf die Schwäbische Alb. Geplant hatten wir diesen Ritt bereits seit einem Jahr und dann ging doch so viel schief im Vorfeld. Ursprünglich wollten wir zu viert reiten, aber dann kamen uns zwei Pferde abhanden und am Ende waren wir zwei Reiterinnen und zwei Wandererinnen. Schade und nicht ideal, aber wir haben uns dann doch entschieden, den Ritt durchzuziehen, auch wenn die Wandererinnen jeden Tag aufs Neue entscheiden wollten, von wo bis wo sie mitlaufen wollten.

Gleichzeitig, kam uns eine Ferienwohnung aufgrund eines Missverständnisses, abhanden. Wir würden eine Nacht campen müssen, aber zumindest die Pferde hatten eine richtige Unterkunft.

Also alles irgendwie nicht optimal, aber wir wollten den Ritt nicht abblasen, und so ging es dann doch Richtung Süden. Und was soll ich sagen, es war die richtige Entscheidung. Trotz allem, hatten wir eine tolle Zeit auf der Alp und es ist ja auch eine total schöne Region Deutschlands.

Viele Leute sagen ja immer, Mittelgebirge ist Mittelgebirge, aber das ist einfach nicht wahr. Natürlich sind die Alpen höher und vielleicht spektakulärer. Und trotzdem liebe ich es, in unterschiedlichen Regionen Deutschlands unterwegs zu sein. Jede hat ihre Eigenheiten, ihre besonderen Landschaftsformen und ihre Schönheiten. Die Menschen sprechen unterschiedliche Dialekte und die Dörfer sehen überall ein bisschen anders aus.

Die Alb ist eine Art Hochebene, die steil über das Neckartal emporragt und dann im Süden sanft ins Donautal und Alpenvorland abfällt. An der Nordwestseite ist der Alptrauf und den mussten wir am ersten Tag rauf und am letzten wieder runterreiten.

Die höchste Erhebung der Alb liegt über 1000 Meter hoch, und so haben wir mit unseren Pferden ordentlich Höhenmeter geschrubbt, auch wenn die steilsten Passagen am ersten und am letzten Tag waren.

Fazit: Wir sind in 5 Tagen knapp 170 km geritten. Unterwegs haben wir ein Hufeisen verloren, viele sehr liebe Menschen kennengelernt, ganz viele Felsen und Burgruinen besichtigt und die schwäbische Küche inklusive Eis, ausprobiert. Das Eis war übrigens sehr lecker und nach einem anstrengenden Reittag, genau das Richtige!

Das Wetter hat ganz ordentlich gehalten. Bis auf ein paar Schauer, war es trocken und oft sonnig. Ich würde sagen, wir hatten wirklich nochmal Glück. Jetzt ist es ja auch schon richtig herbstlich und die Wanderreit-Saison vorbei.

Aber im Winter kann man ja schon die Pläne für die nächste Saison schmieden.

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