Freundschaften sind die Familie, die wir uns selber machen, nicht die die wir erben (Salman Rushdie)
Unser grosses Sommerabenteuer hat dieses Jahr vor unserer Haustür begonnen und durch unseren Hinterhof geführt. Denn manchmal liegt das Schöne in der Nähe und bei den Benzinpreisen, ist man froh, wenn man nicht so weit fahren muss. Und es ist erstaunlich, dass ich nach 4 Jahren hier, immer noch nicht alles kenne.
Im Vorfeld haben wir die Route zusammengestellt und einen Teil davon erkundet. Einige Strecken kannten wir von letztem Jahr. Von unserem Rheingau Wanderritt, den ich ja leider verpasst habe. Aber natürlich sind wir die Strecke nicht einfach nochmal geritten, sonder haben sie ausgebaut und erweitert. Und wir waren dieses Mal zu dritt. Paul, ein guter Freund von uns, ist mitgeritten und hat den Ritt zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Danke Paul dafür!
Wir sind von uns zur Lahn, zum Rhein und zum Dörsbach geritten, vorbei an Mühlen, Burgen und Ruinen. Wir haben den Limes überquert und sind alte Eisenbahntrassen entlang geritten. Das Wetter war perfekt, ein bisschen Regen am Anfang aber dann wurde es jeden Tag wärmer und sonniger und am Ende waren wir dankbar über jeden Wald der auf der Strecke lag.
Die Pferde haben es top gemeistert und zum ersten Mal hatten wir Lucy als Reitbegleithund dabei. Für die Kleine war es am Anfang nicht so einfach, dass Leben on the ride. Aber sie hat sich schnell dran gewöhnt und ist am Ende ganz souverän mitgelaufen. Ich hatte den Eindruck, sie freut sich schon auf den nächsten Ritt! Genauso wie wir.









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